Sommerreifen lieben keine Straßenglätte
An manchen Tagen scheint zwar schon die Frühlingssonne recht warm. Dennoch haben die Winterreifen noch nicht ausgedient, mahnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) in München. Denn sobald die Temperaturen unter sieben Grad Celsius liegen, sind Sommerreifen ungeeignet. Das ist zumindest in den Morgen- oder Abendstunden noch oft der Fall. Die M&S-Reifen zeichneten sich dadurch aus, dass sie auch bei niedrigen Temperaturen elastisch bleiben, sagt KS-Sprecher Thomas Achelis.
Erst wenn das Thermometer konstant über sieben Grad anzeigt, sollte man auf Sommerreifen umrüsten. Das heißt auch, die Winterreifen genau unter die Lupe zu nehmen. Haben sie noch mehr als vier Millimeter Profil, lassen sie sich in der nächsten Saison noch einmal verwenden. Dazu müssen sie sorgsam behandelt und richtig gelagert werden. Der KS rät, Steinchen und Schmutz aus den Profilrillen zu entfernen und Laufrichtung sowie Position jedes Reifens auf der Reifenseite markieren. Das erleichtert es im nächsten Winter, sie an der gleichen Stelle zu montieren.
Am besten lagern die Reifen kühl, dunkel und trocken. Intensive Sonnenstrahlung schadet dem Gummi. Reifen auf Alufelgen sollten am Felgenloch aufgehängt oder liegend übereinander gestapelt werden. So vermeidet man, dass sich Druckstellen an der Lauffläche bilden. Reifen ohne Felgen stehen am besten aufrecht. Sie können sich beim Aufhängen verziehen. Grundsätzlich rät der KS, Sommer- und Winterpneus auf eigene Felgen zu ziehen, denn jeder Felgenwechsel schadet dem Reifenwulst.
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